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6. Februar 2020

1989 revisited - geteilte Erinnerungen zweier Länder

Die Ausstellung "Wir wohnen Wort an Wort" zeigt multimediale Exponate einer Forschungsreise zu den deutschsprachigen Minderheiten in Südosteuropa.

Am Donnerstag, den 6. Februar stellen die Fachbereiche Volkskunde/Kulturgeschichte und Rumänistik um 16 Uhr in den Rosensälen (Fürstengraben 27) im Rahmen der Kleine Fächer-Wochen der Friedrich-Schiller-Universität Jena das Jahr 1989 als Forschungsgegenstand beider Fachbereiche vor.

Im Anschluss findet um 18.30 Uhr im Ausstellungskabinett im Universitätshauptgebäude (Fürstengraben 1) die Vernissage zur Wiedereröffnung der Ausstellung "Wir wohnen Wort an Wort" statt. Die Ausstellung zeigt multimediale Exponate, die während einer Forschungsreise zu den deutschsprachigen Minderheiten in den südosteuropäischen Regionen Banat, Siebenbürgen und Bukowina gesammelt wurden - Regionen, die nach der Zäsur des Jahres 1989 einen regelrechten Auswanderungsschock erlebten. Insgesamt ist die Ausstellung vom 3. Februar bis zum 20. März erneut zu sehen.

Am Abend des 6. Februar liest ab 20 Uhr die Autorin Ines Geipel in den Rosensälen aus ihrem 2019 erschienen autobiografischen Buch "Umkämpfte Zone: Mein Bruder, der Osten und der Hass".

Zum Abschluss der Thementage bietet sich am Freitag, 7. Februar, ab 14 Uhr noch die Gelegenheit, den Jenaer Stadtteil Lobeda aus einem neuen Blickwinkel zu sehen: Im Rahmen einer Stadtteilerkundung können Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen die Fassaden des Viertels schauen und dabei erfahren, auf welche Weise sich der Transformationsprozess nach 1989 in der Baupolitik des Stadtteils ausdrückt. Treffpunkt ist das Stadtteilbüro/Galerie Lobeda (Karl-Marx-Allee 28) in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Emil-Wölk-Straße.

Alle Programmpunkte der Thementage "1989 revisited" sind kostenfrei. Ein Überblick über das Programm findet sich hier: https://bit.ly/30C5ZzS