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18. Dezember 2019

Podiumsgespräch: Freiheit als Herausforderung - 30 Jahre Friedliche Revolution

Zahlreiche Akteure, die sich 1989/90 in den Bürgerbewegungen und neuen Parteien in der DDR engagierten, übernahmen nach der Wiedervereinigung politische Verantwortung. Sie brachten Positionen und Forderungen der Demokratiebewegung in Politik und Gesellschaft ein. Viele setzen sich noch heute für Rechtsstaatlichkeit, Pluralismus, Selbstbestimmung und Teilhabe ein. Einige ehemalige Bürgerbewegte machen sich jedoch auch für anfechtbare Positionen stark. Sie werden zum Sprachrohr jener Ostdeutschen, die sich abgehängt und strukturell benachteiligt fühlen.
Wo sehen ehemalige BürgerrechtlerInnen Defizite in der heutigen Bundesrepublik, wofür setzen sie sich heute ein? Ist fehlende Anerkennung ein Grund für das Andocken an rechtspopulistische Positionen? Wie begegnen andere ehemalige Akteure der Demokratiebewegung diesen Narrativen?
Diese Fragen thematisiert das vom Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ organisierte Podium aus der Sicht ehemaliger Bürgerbewegter und aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive.
Die Veranstaltung wird gefördert von der Thüringer Staatskanzlei.
 
Mittwoch, 18. Dezember 2019, 18.00 Uhr

Paradiescafé, Vor dem Neutor 5, 07743 Jena

Gäste: Brigitta Kögler (Rechtsanwältin, 1989 Mitglied des Demokratischen Aufbruch und dessen Vertreterin am Zentralen Runden Tisch sowie in der Volkskammer der DDR), Dr. Wolfgang Thierse (Bundestagspräsident a. D., 1989 Mitglied des Neuen Forum), Prof. Dr. Detlef Pollack (Religions- und Kultursoziologe, ehem. Direktor des Instituts für Transformationsforschung an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder)

Moderation: Dr. Peter Wurschi (Landesbeauftragter des Freistaats Thüringen für die Aufarbeitung der SED-Diktatur)