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14. Mai 2019

Kick-off-Veranstaltung im Rahmen des Projekts "DENKOrte in Thüringen"

Das Podium (v.l.n.r.): Matthias Vernaldi (Initiator und Mitbegründer der Wohngemeinschaft Hartroda), Angelika Jordan-Schön (Theologin und regelmäßige Besucherin des Rüstzeitheims in Braunsdorf), Dr. Peter Wurschi (Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Thüringen), Manfred May (Ansprechpartner für den Kreis Betroffener der DDR-Heimerziehung) und Manuel Leppert (Leiter des Projekts DENKOrte)

Unter dem Titel „Vom Denk- zum Lernort: DENKOrte der Repression, Zivilcourage und Opposition in der SBZ und DDR“ fand am 11.5.2019 in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar die Kick-off-Veranstaltung zum Projekt „DENKOrte in Thüringen“ statt.

 

Am Beispiel der Wohngemeinschaft Hartroda, des Rüstzeitheims in Braunsdorf und des DDR-Kinderheims auf der Veste Heldburg wurden mit ProjektpartnerInnen, ZeitzeugInnen, Multiplikatoren der politischen Bildung und VertreterInnen von Aufarbeitungsinstitutionen des Thüringer Geschichtsverbundes u.a. folgende Fragen diskutiert: Wie können sinnvolle Beteiligungsprozesse an diesen und künftigen projektrelevanten Orten angestoßen werden? Welche didaktischen Möglichkeiten gibt es, diese und künftige DENKOrte zu inspirierenden, zeitgemäßen, außerschulischen und insbesondere die jüngere Generation ansprechenden Lernorten zu entwickeln? Welche Kriterien sollten DENKOrte erfüllen und welche Erinnerungszeichen würden sich zur Markierung dieser historischen Orte eignen?

 

Die Veranstaltung ist Teil des vom ThürAZ in Kooperation mit der Thüringer Staatskanzlei vorzubereiteten Forschungs- und Bildungsprojekts „DENKOrte in Thüringen“. Ziel dieses Projekts ist es, an relevanten und in Vergessenheit geratenen Orten in Thüringen über Repression, Zivilcourage und Opposition zur Zeit der SBZ und DDR zu informieren und öffentlich daran zu erinnern. Unter Einbeziehung von  zivilgesellschaftlichen AkteurInnen und ProjektpartnerInnen vor Ort sollen die DENKOrte  schon im  Prozess  ihrer Erarbeitung  nachhaltig einen  Dialog  über  unsere Gesellschaft prägende Werte ermöglichen. Diese Form des Demokratielernens soll politisch-kulturelle Bildung und Partizipation unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen fördern.