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Aktuelles

 

Veranstaltungsreihe "Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der DDR und in den neuen Bundesländern"

Die Veranstaltungsreihe des ThürAZ beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Thema "Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der DDR und in den neuen Bundesländern".

„Die Bundesrepublik ist durch die vielen Ausländer in gefährlichem Maße überfremdet“ – dieser Aussage stimmten bei der Studie Thüringen Monitor 2016 über die Hälfte der befragten ThüringerInnen zu. Auch aus anderen Studien geht hervor, dass fremdenfeindliche Einstellungen in der ehemaligen DDR deutlicher ausgeprägt sind als in den alten Bundesländern.

Welche Bedeutung hat dabei die DDR-Vergangenheit der neuen Bundesländer? Welche Kontinuitätslinien, welche Brüche gibt es im Hinblick auf fremdenfeindliche und rechtsextreme Einstellungen? Spielt der Prozess der Wiedervereinigung eine Rolle? Diesen Fragen geht das ThürAZ nach.

Am Mittwoch, den 19. April startet die Reihe um 20.00 Uhr mit einem Gespräch zum Thema "'Das wird man doch noch sagen dürfen!' - Vorurteile, Alltagsrassismus, Fremdenfeindlichkeit" in der Evangelischen Studierendengemeinde Jena.

Die Reihe wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Amadeu Antonio Stiftung. Kooperationspartner sind die Evangelische Studierendengemeinde Jena und das Kino im Schillerhof; Medienpartner ist Radio OKJ.



1. Podiumsgespräch
„Das wird man doch noch sagen dürfen!“ – Vorurteile, Alltagsrassismus, Fremdenfeindlichkeit

Gäste: Johannes Baldauf (Amadeu Antonio Stiftung), Thorsten Büker (Thüringer Landeszeitung), Prof. Dr. Juliane Degner (Universität Hamburg)
Ort: Gemeindehaus, August-Bebel-Straße 17, 07743 Jena
Termin: Mittwoch, 19. April 2017, 20.00 Uhr


2. Podiumsgespräch
„Die ham se sozusagen aus dem Busch geholt“ – Alltagsrassismus und Fremdenfeindlichkeit in der DDR

Gäste: Dr. Ulrike Heß-Meining (Ludwig-Maximilians-Universität München), Dr. Patrice G. Poutrus (DFG-Netzwerk "Grundlagen der Flüchtlingsforschung"), Heiner Sandig (Ausländerbeauftragter des Freistaats Sachsen 1992-2004)
Ort: Stadtmuseum Jena, Markt 7, 07743 Jena
Termin: Donnerstag, 01. Juni 2017, 20.00 Uhr


3. Podiumsgespräch
Neonazismus als „Widerstand“? Die Rezeption von Rechtsextremismus in der DDR in Staat, Kirche und Gesellschaft

Gäste: Kai Pankonin (ehem. Mitglied der Punkband "Die Firma"), Christiane Schidek (ehem. Mitglied der Offenen Arbeit Berlin), Dr. Bernd Wagner (Leiter der "AG Skinhead" beim Zentralen Kriminalamt der DDR)
Ort: Café Wagner, Wagnergasse 26, 07743 Jena
Termin: Donnerstag, 22. Juni 2017, 20.00 Uhr


4. Film & Gespräch
„Mitten in Deutschland: Die Täter“
Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in Jena nach 1989/90


Gäste (angefragt): Thomas ‚Kaktus‘ Grund (Streetworker), Dorothea Marx (Vorsitzende des Thüringer Landtagsuntersuchungsausschusses zum "Nationalsozialistischen Untergrund"), Christian Schwochow (Regisseur)
Ort: Kino im Schillerhof, Helmboldstraße 1, 07749 Jena
Termin: Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19.00 Uhr


5. Podiumsgespräch
„Kein Asylantenheim in meiner Nachbarschaft!“ – Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in Thüringen: Aktuelle Entwicklungen

Gäste: Christina Büttner (ezra), Katja Fiebiger (MOBIT e. V.), Dr. Matthias Quent (Dokumentationsstelle für Menschenrechte, Grundrechte und Demokratie)
Ort: Haus auf der Mauer, Johannisplatz 26, 07743 Jena
Termin: Donnerstag, 02. November 2017, 20.00 Uhr